Couple are the only two who live on island, but one day camera shows up—they had to put video online

January 25, 2018 5:32 pm Last Updated: January 25, 2018 5:32 pm

Have you ever lost anything and wondered who was the lucky person to come across your treasure? People constantly lose their valuables, such as jewelry and electronics, and the people who find them may have no idea of the history behind the item.

Last September, a young boy took his camera with him to capture his time playing at the beach. The 10-year-old pressed record on the camera, put it down—and wandered off.

As the boy and the other children had fun pouring buckets of water on the slippery rocks, the tide came in and scooped the camera into the sea.

The camera traveled hundreds of miles, with the waterproof covering allowing it to document an amazing array of underwater plants dancing in the movement of the salty sea, according to Atlas Obsura.

Schnackendes Strandgut

Das gab es mit ziemlicher Sicherheit noch nie :-)Auf Süderoog ist ganz besonderes Strandgut angekommen.Eine Kamera, welche genau berichtet, wie es dazu kam, dass sie am 01.09.17 (vermutlich an der Küste Großbritanniens) in der Nordsee gelandet ist, um ca. zwei Monate später hier auf der Hallig Süderoog anzukommen.Da sie in ein wasserdichtes Gehäuse verpackt war, ist sie immer noch funktionstüchtig und so konnten wir uns die aufgenommenen Filme von der Speicherkarte anschauen.Wie sich herausstellte, gehört die kleine schwarze Kamera wohl einem ca. 10 bis 12- jährigen, englischen Jungen, der sich und seine Familie gerne mal filmte. Dabei spionierte er ab und an sein Schwesterchen aus, nahm die Eltern beim Herumlungern auf der Couch auf oder auch die Großeltern beim Besuch. Eigene Aktivitäten, wie Tretrollerfahren in einer Indoorhalle oder Rumtoberei mit der Schwester auf dem Trampolin im Garten mussten natürlich auch festgehalten werden. Die Videos des Strandbesuchs, welche ihr hier in gekürzter Fassung zu sehen bekommt, sollten vorerst die letzten sein, die er mit seiner Kamera aufgenommen hat. Beim Spielen stellte er sie auf einem Stein ab, beschäftigte sich dann weiter mit Eimer und Schwester, vergaß wohl die noch laufende Kamera und entfernte sich immer weiter. Langsam kam allerdings die Flut und eine kleine Welle schubste sie dann ins Meer. All das und noch einiges mehr ist somit gut dokumentiert. ;-)Gefunden hat die Kamera übrigns bereits am 02.11.17 mein Vater, der das Strandgutsammeln noch sehr gut aus seiner Kindheit kennt. Geboren (1950) und aufgewachsen ist er nämlich bei Dranske auf Rügen. Damals, meint er, konnte man die meisten Dinge, die das Meer brachte (hauptsächlich Holz, wie Balken und Bretter, aber auch mal Apfelsinen usw.) noch gebrauchen. Zu dieser Zeit war Strandgut noch gut. Heute ist es fast ausschließlich Müll. 🙁 Dieser Fund hier, so meint auch er, ist schon etwas ganz besonderes. Man fragt sich so oft: „Wo kommt das bloß wieder her?“ oder „Wie ist das wohl im Meer gelandet?“Endlich „schnackt“ ein Stück Müll mal mit uns.Die Uni Oldenburg macht ähnliche Experimente (nur nicht so ganz unfreiwillig wie diese Kamera) mit Driftern. Diese Holzklötze, welche auch schon zahlreich bei uns angekommen sind, werden mit einer Nummer und einem Hinweis versehen und in Massen an verschiedenen Orten ins Meer geworfen. Wer einen, z.B. beim Strandspaziergang, findet, kann dann die Nummer, Fundort und Zeit auf der Internetseite www.macroplastics.de eingeben. Durch die somit gewonnenen Daten versucht man sich ein Bild zu machen, wie sich der Müll in den Meeren verteilt und welche Zeit er für welchen Weg benötigt.Vielleicht ist der Weg dieser Kamera ja auch interessant für die Uni. ;-)Schön zu wissen wäre jetzt aber natürlich auch, ob jemand diesen im Video zu sehenden Jungen oder markant wirkenden Küstenabschnitt wiedererkennt. Für Eure Hinweise und Hilfe der Verbreitung sind wir sehr dankbar!Und wer weiß . . . , vielleicht bekommt der kleine Junge am Ende ja sogar seine Kamera wieder!? ;-)Grüße von der Hallig SüderoogFenja, Nele und Holger 🙂

Posted by Hallig Süderoog on Wednesday, November 22, 2017

The camera’s journey eventually sent it to the island of Süderoog, off the coast of Germany. The island has only two residents, named Holger Spreer and Nele Wree, and luckily, they came across the camera. The two discoverers uploaded the information from the memory card and watched the video clips that had made it through the water.

“At last, a piece of flotsam is chatting to us,” said the pair, who often find various objects washed ashore.

Holger and Nele uploaded one of the video clips to Hallig Suderoog’s Facebook page in an effort to get the attention of the rightful owner. The footage from the camera’s journey was shared widely and spread to the media, while many people theorized on who it belonged to and where it came from.

An officer from the German Maritime Search and Rescue Association came across the post and contacted the Royal National Lifeboat Institution, which in turn recognized the landscape from the video as the Flamborough Cliffs near Thornwick Bay in Yorkshire.

Thanks to the power of the internet, a boy named William Etherton and his camera were soon reunited—with his family recently traveling all the way from England to the German island to get it back!

William mit Kamera im Medienrummel auf Hallig Süderoog. :-)Gerade lief der Beitrag im Schleswig-Holsteinmagazin….

Posted by Hallig Süderoog on Sunday, January 7, 2018

Holger and Nele documented the reunion, saying the search “could only come to a happy end because you were all so committed and you were looking for the owner of the camera with us.” They thanked their supporters and “the technology today.”

William and the generous island residents celebrated the event with coffee and homemade almond cake.

“We were very pleased to welcome the very lovely family around William here on the hallig,” they said.

The mystery of the owner of the missing camera has been solved!